Fachbeiträge
In dieser Rubrik von Bauschadenportal.de finden Sie deshalb Informationen zu typischen Konstruktionsmerkmalen und häufig auftretenden Schadensbildern.
Versagen eines Eichenholz-Glockenturms durch unzureichenden baulichen Holzschutz
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Im Frühjahr 2011 konnten die beiden Glocken des Glockenturms in einem Dorf im Bergischen Land nicht mehr geläutet werden. Weißfäule hatte den Tragbalken der Glockenaufhängung im Auflagerbereich zerstört. |
Ausnahmsweiser Haftungsausschluss
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Insbesondere bei größeren Bauprojekten tritt eine Vielzahl von Baubeteiligten auf. Häufig werden einzelne Gewerke ganz oder teilweise nicht durch den Vertragspartner, sondern durch Nachunternehmer (auch Subunternehmer genannt) erstellt. Auch der Nachunternehmer schaltet häufig seinerseits dritte Unternehmen ein. Man spricht in diesen Verhältnissen von einer Leistungskette. Kommt es zu werkvertraglichen Störungen und Fehlleistungen, wie insbesondere zu Gewährleistungsansprüchen, stellt sich die Frage des Haftungsdurchgriffs. Dieser kann scheitern, wenn eines der beteiligten Unternehmen nicht mehr existiert oder nicht mehr leistungsfähig ist (z. B. Insolvenz). Die Haftung kann aber auch aus anderen Gründen ausgeschlossen sein. |
Feuchtigkeitsschaden an einer Ziegelfassade
© R. Buntin |
An der Ziegelfassade einer Wohnanlage zeigen sich weiße Ablagerungen an Stein- und Fugenoberflächen. Die ca. 15 Jahre alte Fassade besteht aus Verblendmauerwerk aus Vormauerziegeln. Im Winter nach der Fertigstellung entstanden die weißen Ablagerungen an der Fassade und an den nichtüberdachten Treppenaufgängen zu dem Obergeschoss. Man hatte die Hoffnung, dass es sich um Ausblühungen handelte, die mit der Zeit zurückgehen würden. Dies war nicht der Fall. Auch Reinigungsversuche blieben ohne dauerhaften Erfolg. Es sollte nunmehr untersucht werden welche Ursachen für die Ablagerungen vorliegen und ob Behebungsmaßnahmen möglich sind. |
Schadhafte Bodenbeschichtung einer Loggia
![]() © R. Buntin |
Die Epoxidharz-Polyurethan-Beschichtung eines keramischen Altbelags einer Loggia wurde ca. vier Jahre nach der Herstellung schadhaft. Es zeigten sich zunehmende Blasenbildungen. Deshalb sollte die Ursache für die Blasenbildung gesucht und die Beschichtung auf die fachgerechte Ausführung hin überprüft werden. |
Gewährleistung bei Ohne-Rechnung-Geschäften
Die hohe Belastung von Dienst- und Werkleistungen mit öffentlichen Abgaben führt private Auftraggeber und deren Auftragnehmer oft in Versuchung. Wer kennt nicht die Frage „Brauchen Sie eine Rechnung?“. Nach Schätzungen im Jahr 2006 soll die Schattenwirtschaft insgesamt einen Anteil von 14,7 % des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland haben.
Ermittlung von Minderwerten
Bevor in diesem Kapitel die verschiedenen Verfahren zur Ermittlung von Minderwerten vorgestellt werden, sollen zuerst die Begriffe Minderung, Minderwert, Wertminderung, merkantiler Minderwert bzw. technischer Minderwert geklärt werden.
Wer ist schuld am Fogging?
Das Auftreten des „Fogging“-Phänomens ist nicht nur ein hygienisches oder technisches, sondern leider auch oft ein juristisches Problem. Gerade größere bauliche Eingriffe lassen sofort bei den Betroffenen die Frage aufkommen, wer denn für die Kosten der Wiederherstellung der Wohnung aufkommen soll. Im Rahmen von Mietrechtsprozessen beklagen Mieter einen Mangel des Mietobjektes und sehen einen Grund für Mietminderung und Schadenersatz.
Schäden durch wilden Wein
Ein Eigentümer verlangt von seinem Nachbarn Schadensersatz wegen Putzschäden an seiner Grenzwand. Er ist der Meinung, dass diese Putzschäden durch den wilden Wein, der an der Grenzwand des Nachbarn angepflanzt wurde und daran hochrankt, herbeigeführt worden sind.
Sanierungsbeispiel: Hochhäuser aus den 60er-Jahren
![]() © H. Rester |
Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Schwabach hat in ihrem gesamten Gebäudebestand unter anderem auch einige Hochhäuser, die in den 60er-Jahren errichtet worden sind. 40 Jahre nach der Errichtung der Gebäude sind umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich, die den heutigen energetischen und baurechtlichen Anforderungen genügen müssen. |
Dachbegrünungen immer öfters hart am Wind
© Optigrün |
Der Klimawandel und die damit verbundenen Änderungen der Winde geht auch an der Dachbegrünung nicht spurlos vorbei. Die Frage nach der „Windsogsicherung“ der Dachbegrünung muss nun häufiger gestellt werden. Die notwendige Auflast zur Lagesicherung der Dachabdichtung wird nach der DIN 1055-4 berechnet. Die Dachbegrünung wird in diesen Fällen nur statisch als ein massebringenden Körper zur Sicherung der Abdichtung gesehen. Darüber hinaus muss die Begrünung an sich aber auch „verwehsicher“ sein, damit sie durch Wind nicht abgetragen (= verweht) werden kann. |
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