Bauteile
Stahlbetonbauteile und -bauweisen mit erhöhter Rissgefahr
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Einige Bauteile bzw. Bauteilbereiche sind hinsichtlich Rissbildungen besonders gefährdet. Bei diesen Bauteilen oder Bauteilbereichen ist im Vorfeld abzuklären, ob die zu prognostizierenden Rissbildungen in ihrer Breite begrenzt werden können und ob hierfür, z. B. wegen einer besonderen Umweltbelastung des Bauteils, auch eine Notwendigkeit besteht. |
Grundlegendes und Rissklassifizierung in Bezug auf Mauerwerk
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Zur Rissvermeidung an Mauerwerk ist die Beachtung der grundsätzlichen Regeln von großer Bedeutung. Dazu gehören beispielsweise die Verzahnung von Mauerwerksteilen, das ausreichende Überbindemaß der Steine im Mauerwerksverbund und die Vermeidung von konstruktiven Schwachstellen. Nachfolgend sind die grundlegenden Anforderungen an Mauerwerk genannt, da zur Rissvermeidung deren Einhaltung primär wichtig ist. |
Grundlegendes zu Estrichen im Bauwesen
Zur Rissvermeidung an Estrichen ist neben speziellen Themen die Beachtung der grundsätzlichen Regeln von großer Bedeutung. (Beispielhaft dafür werden Estrichdicken und Fugenmaße angeführt.) Eine ebenso wichtige Rolle spielt die richtige Estrichwahl.
Rissvermeidung an Putzen
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Zur Rissvermeidung an Putzen ist die Beachtung grundsätzlicher Regeln für Putzarbeiten von großer Bedeutung. Beispielhaft dafür werden die Härte des Putzes, der Schutz vor Witterungseinflüssen und die Nachbehandlung angeführt. Des Weiteren spielt die Wahl des richtigen Putzsystems eine ebenso entscheidende Rolle. |
Verformungsverhalten von Gussasphaltestrich
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Gussasphalt kann weder quellen noch schwinden, da er beim Einbau wasserfrei ist und auch während der Nutzung kein Wasser aufnimmt. Die durch Temperaturschwankungen bedingten Dicken- und Längenänderungen sind sehr gering; sie führen zu unschädlichen Spannungen, die durch Relaxation abgebaut werden. |
Verformungsverhalten von Zementestrichen
![]() © K.-H. Voggenreiter |
Hinsichtlich des Formänderungsverhaltens stellt das relativ hohe Schwindmaß die nachteiligste Eigenschaft des Zementestrichs dar. Das Schwindmaß, bzw. die Schwindverkürzung von Zementstrich, beträgt – je nach Zusammensetzung des Estrichs (Wasser-/Zementwert, Zuschläge etc.) – 0,4 bis 1,0 mm/m. |
Verformungsverhalten von Anhydritestrichen
In der einschlägigen Literatur wird das End-Schwindmaß von Anhydritestrich mit ca. 0,05 mm/m angegeben und wäre damit z. B. im Vergleich zu Zementestrich (0,4 bis 1,0 mm/m) sehr gering. Neueste Untersuchungen (z. B. Marx) [1] zeigen aber, dass das Schwindverhalten von Anhydritestrichen – je nach Herkunft des Bindemittels – nahe an das Schwindverhalten von Zementestrichen heranreichen kann.
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