Fachbeiträge

Grün, Weiß, Schwarz... Schimmel ist unansehnlich und unangenehm. Aber vor allem kann er die Gesundheit der Bewohner gefährden und die Bausubstanz schädigen. Deshalb ist es so wichtig, Schimmelproblemen auf den Grund zu gehen und so vielfältige Schimmelursachen, wie. z. B. Wärmebrücken oder Leckagen an Dampfsperren und Rohrleitungen, nachhaltig zu beseitigen.

Wie Experten mit Sachverstand und Systematik die Ursachen von Schimmel feststellen, sehen Sie in den hier dargestellten Schadensfällen.

 

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Ohne Feuchtigkeit kein Schimmel

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Wasserschaden
© G. Führer
Die Ursachen für Feuchtigkeitsvorkommen können sehr vielschichtig sein: Leitungshavarien, Überschwemmungen, falsches Nutzerverhalten, fehlerhafte Bauausführungen wie Wärmebrücken und undichte Dampfsperren. Oftmals kommen mehrere Faktoren zusammen. Bei Feuchtigkeitsaufkommen kann ein sofortiges Schimmelpilzwachstum beginnen.

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Sichtbare und versteckte Schimmelpilzbelastungen

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Schimmelpilzbefall in Dämmung© G. Führer Schimmelpilze wachsen nach Feuchteschäden in Innenräumen oft sichtbar als schwarze, graue, grünliche Flecken oder als watteähnliche Rasen auf Wänden und anderen Oberflächen. Stockflecken sind die umgangssprachliche Beschreibung des ersten sichtbaren Wachstums. Ein sichtbarer Befall ist aber nur die Spitze des Eisberges. Bereits in einem frühen „nicht-sichtbaren“ Stadium der Pilzentwicklung können Befindlichkeitsstörungen der Raumnutzer auftreten.

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Entstehung, Wachstum und Verbreitung von Schimmelpilzen

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Verbreitung von Schimmelschäden
© G. Führer
Schimmelpilzsporen kommen in geringer Konzentration und in unterschiedlicher Artenzusammensetzung ubiquitär, d. h. überall vor. Letztendlich „warten“ die Sporen nur auf ideale Wachstumsbedingungen, um auszukeimen, womit die Grundlage für einen Schimmelschaden bereitet ist.

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Lüftungskonzepte für die mechanische Wohnungslüftung nach DIN 1946-6

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Teil 1: Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen (LTM)
Im Rahmen der erhöhten Gebäudedichtheit im Neubau und in der Sanierung von Wohngebäuden taucht seitens des Bauherrn und des Architekten immer wieder die Frage auf, ob eine lüftungstechnische Maßnahme notwendig ist oder über die vorgesehenen, öffenbaren Fenster eine ausreichende Mindestlüftung nach EnEV § 6 sichergestellt ist.

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Beispiel Lüftungssystem: Neubau eines EFH

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Die Erstellung eines Lüftungskonzepts ist notwendig, da das betreffende Gebäude ein Neubau ist. Das Lüftungskonzept ist Teil der notwendigen lüftungstechnischen Planung. In das Lüftungskonzept und die nachfolgende Anlagenauslegung fließen nur die beheizten Räume der Nutzungseinheit ein.

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Auslegung eines Lüftungssystems nach DIN 1946-6

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Auslegung eines Lüftungssystems
© Reiners, Berhorst
1. Außenluftvolumenströme
Der Außenluftvolumenstrom setzt sich aus drei Anteilen zusammen, Infiltration über die Gebäudehülle, Luftaustausch über die lüftungstechnische Maßnahme und Volumenstrom, der durch Öffnen der Fenster erzeugt wird.

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Luftundichtheiten als Ursache für Schimmel

Schimmelbildung
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01. März 2010
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Druckverteilung in einem Gebäude durch Temperaturunterschied
© A. Schwab
In kaum einem Zusammenhang halten sich Vorurteile so hartnäckig wie bei moderner Bauweise mit Wärmedämmung und einer luftdichten Gebäudehülle. Oft hört man – auch von Baufachleuten –, dass man ein Gebäude „nicht so dick einpacken darf, es muss atmen können“.

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