Fachbeiträge
Wie Experten versteckte Bauschäden und Ihre Ursachen schnell entdecken, sehen Sie in den hier dargestellten Beiträgen.
Untersuchung von Rissbildern und Schadensdokumentation
© K.-H. Voggenreiter |
Um zu einer fachgerechten Rissklassifizierung als Grundlage für die Festlegung von Sanierungsmaßnahmen zu kommen, ist eine umfassende Schadensdokumentation unumgänglich. Diese Schadensdokumentation stellt die erste grundlegende Maßnahme bei der Instandsetzung von Rissen in Decken- und Wandbauteilen dar. |
Grundlegende Voruntersuchungen bei Rissbildungen
![]() © A. Jahn |
Neben der Schadensdokumentation und Rissklassifizierung bzw. -kategorisierung sind zur Festlegung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen i. d. R. weitere, grundlegende Voruntersuchungen notwendig. Dazu zählen je nach Bauteil, Bauart oder Baustoff insbesondere... |
Messung mit IR-Thermografie
Durch thermografische Messungen mit der IR-Kamera ist sowohl die Untersuchung auf fehlende oder mangelhafte Wärmedämmung als auch das Auffinden bauphysikalischer Mängel oder versteckter Konstruktionsbestandteile möglich. Hierdurch lassen sich sowohl energetische Mängel und Bauschäden als auch Gewährleistungsansprüche früh kenntlich machen. Auch bei der Schadensfindung im Bereich von Feuchte- und Schimmelpilzschäden werden thermografische Messungen zunehmend eingesetzt. Die IR-Thermografie stellt eine zuverlässige Planungsgrundlage für energetische Gebäudesanierung und Beseitigung von Energieverlusten bei Umbaumaßnahmen dar.
Staubproben
![]() © G. Führer |
Schimmelpilzsporen setzen sich in Abhängigkeit von Sporengröße und Zeit auf allen Oberflächen ab. Im Vergleich zu Raumluftuntersuchungen können Staubproben als Langzeitexpositionsparameter eingesetzt werden: Die Ergebnisse einer Raumluftuntersuchung stellen streng genommen die momentane Situation zum Zeitpunkt der Probenahme dar. |
Bestandsaufnahme der Gründung
![]() © D. Fanslau |
Für die Bestandsaufnahme und -analyse insbesondere der Gründungen von 50er- bis 70er-Jahre-Bauten ist die Feststellung der Funktionsfähigkeit der Standsicherheit notwendig. Dies beinhaltet die Analyse der Art, Lage und Beschaffenheit der Gründung. Die bodenmechanischen Eigenschaften des Baugrunds und nicht zuletzt die äußeren Einwirkungen auf das Gebäude und dessen Gründung sind insbesondere zu untersuchen und festzustellen. |
Laboranalytik
![]() © G. Führer |
Bei einem Verdacht auf Schimmelpilzbefall in Innenräumen sind nach der Probenahme die gewonnenen Proben laboranalytisch auszuwerten. Aus den Untersuchungsergebnissen sind entsprechende Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise abzuleiten. |
Funktionsschema zur Schadens- und Schwachstellenanalyse
In diesem Beitrag werden vier mögliche Schritte der Bestandsaufnahme und -analyse von Schäden und Schwachstellen beschrieben. Diesbezüglich ist ein Funktionsschema als Organigramm zur Analyse, Schaden- bzw. Schwachstellenfeststellung und -bewertung dargestellt.
Untersuchungsstrategien und Vorgehen bei verstecktem, nicht sichtbarem Schimmelpilzbefall
Es gibt verschiedene Faktoren, die einen Verdacht auf einen versteckten, „nicht sichtbaren“ Schimmelpilzschaden im Innenraum begründen. Feuchtigkeit als Grundlage für jeden Schimmelpilzbefall muss nur vorübergehend vorliegen. Schimmelpilze sind Überlebenskünstler, ihre Sporen äußerst widerstandsfähig. Sind Schimmelpilze erst einmal gewachsen, verbleiben sie so lange in Innenräumen, bis sie sachgerecht beseitigt werden.
Einsatz eines Schimmelspürhundes
![]() © G. Führer |
Wie es Lawinenrettungshunde, Rauschgifthunde, Leichen- und Sprengstoffsuchhunde gibt, so wurden Hunde für das Aufspüren von Schimmelpilzwachstum trainiert. Hintergrund für den Einsatz von Hunden in den genannten Bereichen ist eine etwa tausendmal bessere Geruchswahrnehmung im Vergleich zum Menschen. |
Raumluftprobenahmen bei Schimmelverdacht
![]() © G. Führer |
Passivsammlung oder aktive Probenahmen? Passivsammlungen mit Sedimentationsschalen sind zwar recht einfach zum „Einfangen“ von keimfähigen Schimmelpilzsporen einsetzbar, die Ergebnisse müssen aber kritisch hinterfragt werden. Nach dem Schimmelpilzleitfaden vom Umweltbundesamt sind Passivsammlungen im Gegensatz zu aktiven Probenahmen mit Pumpen und Gasuhren keine anerkannten Messmethoden. |
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