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"der bauschaden"

Schadensursachen erkennen

Bauschäden fachgerecht sanieren

Haftungsfälle vermeiden

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Bauüberwachung von Abdichtungsarbeiten durch den Architekten

Ist dem Architekten / Ingenieur die Bauüberwachung übertragen, hat er zunächst zu überprüfen, ob die Baugenehmigung, die Ausführungspläne und die Leistungsbeschreibung in sich schlüssig sind und mit den anerkannten Regeln der Technik übereinstimmen. Stellt der Architekt Widersprüche fest, muss er auf deren Klärung drängen.

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Pflicht zur Einschaltung von Sonderfachleuten

Kommt der Architekt im Ergebnis seiner Erkundigungen zur Auffassung, dass die Einschaltung eines Sonderfachmanns erforderlich ist, muss er den Bauherrn veranlassen, dass alle notwendigen Sonderfachleute (Bodengutachter u. a.) beauftragt werden, etwa um ein Baugrundgutachten einzuholen. Er muss den Bauherrn ausreichend in die Lage versetzen, eine Entscheidung über die Einschaltung eines Sonderfachmanns treffen zu können.

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Auswahl des Abdichtungsmaterials und der Baukonstruktion

Der Architekt hat mit seiner Planung sicherzustellen, dass die dauerhafte Funktionsfähigkeit eines Bauwerks nicht durch eine unzureichende Abdichtung gefährdet wird. Der Architekt sollte daher Materialien und Konstruktionen auswählen, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen.

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Planung der Abdichtung bei der Altbausanierung

Das Kammergericht Berlin hatte sich mit einem Schadensfall zu befassen, in welchem im Bereich des Souterrains eines ca. 100 Jahre alten Gebäudes Wohnraum neu geschaffen worden war. Nach Beendigung der Umbauarbeiten trat im Bereich des neu geschaffenen Wohnraums Feuchtigkeit ein.

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Folgehaftung bei mangelhafter Vorleistung

Die Eigentümer einer Wohnanlage wollen ihre Balkone sanieren lassen. Hierzu erteilen sie Einzelaufträge: U1 und U2 (als Arbeitsgemeinschaft) sollen die alten Beläge aufnehmen und einen Gefälleestrich aufbringen. U3 hat Abdichtungsarbeiten auszuführen, d. h. Schweißbahnen zu verlegen und Wandanschlüsse herzustellen. Wie der Sachverständige später feststellt, hätte zuerst der Estrich aufgebracht und darauf die Bahnen verlegt werden müssen. Tatsächlich geschieht es genau umgekehrt: U3 hat die Abdichtung auf dem Rohbeton der Tragplatten aufgebracht. Erst dann verlegen U1/U2 den Estrich, zum Teil aber mit Gefälle nach innen. Zuletzt kommt darauf ein keramischer Belag. Eindringendes Regenwasser kann deshalb nicht abfließen, es entstehen Risse in den Fugen und Fliesen. Ferner dringt Feuchtigkeit in die angrenzenden Wohnräume ein.

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Verantwortung des Planers bei feuchtem Keller

Nasse Keller sind heutzutage beinahe schon ein Serienschaden. Umso verwunderlicher ist es, dass die Rechtsprechung immer wieder auf die Verantwortung der Ingenieure hinweist und dann auch regelmäßig die volle Haftung des Planers bejaht. Der Planer kann sich durch eindeutige Verhältnisse (Planungsunterlagen, Hinweise, Planungsverlauf usw.) von einer Schuld entlasten.[1]

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Ist ein Bauunternehmer verantwortlich für Schäden durch statische Mängel?

Ein Bauunternehmer führt Rohbauarbeiten für ein Produktionsgebäude aus. In der dabei hergestellten Stahlbetonbodenplatte kommt es zu umfangreicher Rissbildung. Ursache für die Risse ist ein Statikfehler. Durch die Wahl zu großer Feldabschnitte und der Einspannung der Bodenplatte in die Fundamente kommt es zu Zwängungen. Der Bauherr verweigert dem Bauunternehmer die Zahlung von Restwerklohn in Höhe von 181.400,00 Euro und wirft ihm vor, er habe den Statikfehler erkennen und ihn auf Bedenken hinweisen müssen. Der Bauunternehmer klagt daraufhin den Restwerklohn ein.

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Wie weit reicht die Haftung des Fachhandwerkers?

Ein Estrichleger erhält den Auftrag, in dem Flur eines Rathauses einen Estrich neu zu verlegen. Der Bauherr hat einem Architekten nur die Bauleitung übertragen, nicht jedoch die vorhergehenden Leistungsphasen. Der Architekt fragt den Estrichleger, was man in dem Flur „machen“ könne. Daraufhin gibt der Estrichleger ein Angebot ab, mit dem er das Verfahren der Erneuerung des Bodens mittels Ausgleichs- und Spachtelmassen vorschlägt. Dieses Angebot gibt er nach eingehender Ortsbesichtigung und nach Hinzuziehung eines Fachberaters ab. Nach drei Jahren ist der Estrich völlig gebrochen und löst sich vom Untergrund ab.

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Abdichtungsebene im Balkonbelag muss Gefälle aufweisen!

Der Bauträger beauftragt den Fliesenleger, auf den acht Balkonen eines Mehrfamilienhauses Fliesen zu verlegen. Der Fliesenleger findet eine ebene Betondecke mit aufgeklebten Dichtungsbahnen und einer Dränschicht vor. Hierauf bringt er seinen Estrich ein – mit Gefälle. Darauf kommen die Fliesen. Bedenken gegen den Schichtenaufbau hat er nicht und meldet auch keine Bedenken an. Es kommt zu sichtbaren Schäden an den Fliesen. Deshalb bezahlt der Bauträger den Fliesenleger nicht. Der klagt seinen Werklohn ein, dringt mit seiner Klage aber nicht durch.

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Muss ein Bauunternehmer den Baugrund prüfen?

Ein Bauunternehmer führt Rohbauarbeiten für ein Wohnhaus aus. In der Baugrube lässt er eine Schürfgrube herstellen, um aufgrund der Hanglage zu erkunden, ob mit Hang- oder Schichtenwasser zu rechnen ist. Die Schürfgrube bleibt wochenlang trocken. Er stellt das Gebäude, insbesondere die Bauwerksabdichtung, gemäß den Planvorgaben des Architekten her. In unregelmäßigen Abständen kommt es zu Überflutungen des Kellers. Die Ursache liegt in einer den Baugrundverhältnissen nicht entsprechenden Bauwerksabdichtung.

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