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"der bauschaden"

Schadensursachen erkennen

Bauschäden fachgerecht sanieren

Haftungsfälle vermeiden

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Geschuldeter Leistungsumfang in der Planungsphase

Der Architekt schuldet eine Planung, die gewährleistet, dass das geplante Bauwerk mangelfrei entstehen kann und funktionstauglich ist. Der Architekt muss daher auch einen Schutz vor anstehender oder eindringender Feuchte planen. Sind Abdichtungen im Bereich von Kellern und Bodenplatten herzustellen, hat der Architekt die Grundwasser- und Bodenverhältnisse zu berücksichtigen (vgl. BGH, VII ZR 151/64 = VerR 1967, 220).

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Boden- und Grundwasserverhältnisse bei Herstellung von Abdichtungen im Bereich von Kellern und Bodenplatten

Spätestens im Zusammenhang mit der Erstellung der Entwurfsplanung muss sich der Architekt mit den auf dem Grundstück vorhandenen Boden- und Grundwasserverhältnissen auseinandersetzen und erforderlichenfalls eine Entwässerung für das Grundstück planen. Diese Aufgaben werden als zentrale Aufgaben des Architekten, welcher die Planung eines Bauvorhabens schuldet, angesehen.

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Amtshaftung bei Schäden

Der Erwerber eines Wohnhauses hatte Risse in der Bodenplatte festgestellt, über die Methangase aus einer ehemaligen Deponie in das Haus eindrangen. Ursache der Rissbildung waren Klärschlammablagerungen, die die Standfestigkeit des Untergrundes beeinträchtigten.

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Rammungen – wer haftet?

Ein altes, vorgeschädigtes Fachwerkhaus steht neben einem Baugrundstück, auf dem zur Sicherung der Baugrube Spundbohlen eingerüttelt und gerammt werden sowie eine Trägerbohlwand hergestellt wird. Das Haus wird dabei erheblich beschädigt: Risse jeder Art und Größe, klemmende Türen und Fenster, verschobene Balken und eine Schwächung des Fundaments lassen den Nachbarn den Weg zum Gericht nehmen.

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Risse im Nachbargebäude nach Verdichtungsarbeiten

Im Gebäude eines Baunachbarn zeigen sich Risse unterschiedlicher Größe. Ursache dafür, so meint der Nachbar, sei die Bearbeitung des Baugrundstücks mit einem Baggerstampfer und einer Rüttelplatte zum Zweck der Verdichtung. Deshalb verlangt der Hauseigentümer vom Bauherrn mehr als 65.000 DM Schadensersatz. Dieser weigert sich mit der Begründung, die Risse seien auf eine andere Ursache als die Bauarbeiten zurückzuführen. Im Prozess stellt ein Gutachter fest, dass eine 50%ige Wahrscheinlichkeit zu bejahen sei, dass die im zeitlichen und räumlichen Zusammenhang aufgetretenen Risse ursächlich auf die Verdichtungsarbeiten zurückzuführen seien. Gleichzeitig schloss der Sachverständige aber auch nicht aus, dass die Rissbildung direkte Folge von thermischen und nicht nur dynamischen Einwirkungen sein könne.

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Rammarbeiten für Schäden am Nachbargrundstück ursächlich?

Im Rahmen der Errichtung eines Neubaus beauftragt ein Generalunternehmer eine Tiefbaufirma mit der Erstellung eines Berliner Verbaues, wobei diese 7 m lange Träger in Bohrlöcher einstellt und dann das letzte Stück mit der sog. Kellystange in den Baugrund einrammt. In der Folgezeit treten an einem benachbarten Hausgrundstück Risseschäden auf. Die Eigentümerin führt diese auf die Erschütterungen durch die Rammarbeiten der Tiefbaufirma zurück und verklagt sie auf Schadensersatz in Höhe von 31.805,14 DM. Das Landgericht gibt der Hauseigentümerin recht, wogegen die Tiefbaufirma Berufung einlegt.

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Planungsfehler: Wann haftet der Auftragnehmer voll?

Die Zurechnung mitwirkenden Verschuldens seines Architekten zulasten des Auftraggebers entfällt regelmäßig nicht schon dann, wenn der Bauunternehmer hätte erkennen können und müssen, dass die Ausführung des Planes zu einem Mangel führt. Voraussetzung dafür ist grundsätzlich vielmehr die bewusste Ausführung eines fehlerhaften Architektenplanes.

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Architekt und Handwerker gemeinsam für ausreichenden Frostschutz auf Baustelle verantwortlich!

Der Bauherr beauftragte einen Architekten mit der Planung eines Einfamilienhauses und mit der Überwachung der Bauarbeiten. Mit der Planung und Ausführung der Heizungs- und Sanitärinstallationen wurde ein Installationsunternehmen beauftragt. Das Gebäude wurde im Wesentlichen im Jahr 1996 errichtet. Im September 1996 wurde die eingebaute Heizungsanlage überprüft und dazu in Betrieb genommen. Im Winter 1996/1997 kam es zu lang anhaltenden Perioden besonders strengen Frostes.

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Aufklärungspflicht bei Verkauf von Asbesthaus

Private Hausverkäufer müssen Kaufinteressenten auf Gefahren durch gesundheitsschädliche Baustoffe hinweisen. Wer seiner Aufklärungspflicht - etwa bei einer mit Asbestplatten verkleideten Fassade - nicht nachkommt, riskiert nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung für den Schaden in Haftung genommen zu werden (Bundesgerichtshof, Az. V ZR 30/08).

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