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"der bauschaden"

Schadensursachen erkennen

Bauschäden fachgerecht sanieren

Haftungsfälle vermeiden

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Gesamtschuldnerische Haftung für Risse (II)

Der Kläger verlangt aus abgetretenem Recht von einem Rohbauunternehmen anteiligen Schadensersatz für die zur Beseitigung von Rissen an einer Wohnanlage erforderlichen Aufwendungen. Inhaber der abgetretenen Forderung war ein Stukkateurbetrieb. Stukkateur und Rohbauunternehmen waren im Auftrag desselben Bauherrn an der Sanierung einer Wohnanlage beteiligt. Im Putz zeigten sich Risse. Der Bauherr nahm daraufhin den Stukkateur auf Ersatz der Mängelbeseitigungskosten in Anspruch.

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Gesamtschuldnerische Haftung für Risse

Der klagende Putzunternehmer macht Werklohnansprüche in Höhe von 32.000 Euro geltend. Die beklagte Bauherrin rechnet mit Ersatzvornahmekosten auf, weil der Putz Risse aufwies, deren Beseitigung der Unternehmer verweigerte. Er meint, die Putzrisse gingen auf statik- oder konstruktionsbedingte Risse am Baukörper zurück und setzten sich lediglich im Putz fort. Im Verlauf des Prozesses werden mehrere Sachverständige beauftragt. Ergebnis: Der größere Teil der Risse ist tatsächlich putzgrundbedingt, weil die großformatigen und dünnwandigen Porotonziegel nicht ausreichend vermörtelt wurden.

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Die angemessene Nachfrist zur Mängelbeseitigung

17-10-04-01_vgv Dem Auftragnehmer steht sowohl bei einem BGB-Bauvertrag als auch bei einem VOB/B-Bauvertrag bei auftretenden Mängeln grundsätzlich erst einmal die Möglichkeit zur Nachbesserung zu. Wenn der Auftraggeber daher aufgetretene Mängel einfach beseitigt, ohne vorher dem Auftragnehmer Gelegenheit zur Mängelbeseitigung gegeben zu haben, vereitelt er dieses Nachbesserungsrecht und hat deshalb keinen Anspruch auf Erstattung der Kosten seiner Ersatzvornahme gegenüber dem Auftragnehmer.

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Wer ist schuld am Fogging?

Das Auftreten des „Fogging“-Phänomens ist nicht nur ein hygienisches oder technisches, sondern leider auch oft ein juristisches Problem. Gerade größere bauliche Eingriffe lassen sofort bei den Betroffenen die Frage aufkommen, wer denn für die Kosten der Wiederherstellung der Wohnung aufkommen soll. Im Rahmen von Mietrechtsprozessen beklagen Mieter einen Mangel des Mietobjektes und sehen einen Grund für Mietminderung und Schadenersatz.

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Risse in Kelleraußenwänden eines Doppelhauses

Die Auftraggeber (AG) erwarben 1995 von der Auftragnehmerin / Bauunternehmerin (AN) zwei Doppelhaushälften. Die Kelleraußenwände waren aus 30 cm wasserundurchlässigem und schalungsglattem Beton in voller Kellergeschosshöhe herzustellen. Einige Jahre nach der Errichtung des Bauwerks zeigten sich Risse und Feuchtigkeitserscheinungen in den Kellerwänden. Die AG machten gegenüber der AN Mängelbeseitigungsansprüche geltend. Diese beauftragte daher im Herbst 1999 eine Subunternehmerin mit der Sanierung der Kelleraußenwände. Im Anschluss nahmen die AG die AN gerichtlich auf vertragsgerechte Abdichtung der Kelleraußenwände in Anspruch.

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Risse in Reinwasserbehältern einer Trinkwasseraufbereitungsanlage

Ein Bauunternehmer erstellt im Auftrag einer Gemeinde Reinwasserbehälter einer Trinkwasseraufbereitungsanlage aus Ortbeton. Fugen und Risse der Betonwände lässt er mit einem Material verpressen, für das keine Trinkwasserverträglichkeitsbescheinigung vorliegt. Deshalb fordert das Wasserwirtschaftsamt, dass das Trinkwasser nicht mit dem Verpressmaterial in Berührung kommt. Nach einem eingeholten Gutachten kann dies durch eine 2 cm dicke Spritzbetonbeschichtung erreicht werden. Mit dieser Arbeit beauftragt der Bauunternehmer einen Nachunternehmer (NU).

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Auch eine Bauleistung nach Herstellerangaben kann mangelhaft sein

Eine Subunternehmerin verlangt von ihrer Hauptunternehmerin restlichen Werklohn nach Kündigung eines Bauvertrages. Die Hauptunternehmerin rechnet mit Gegenforderungen auf. Die Hauptunternehmerin beauftragte die Klägerin als Nachunternehmerin mit der Lieferung und Montage von Kunststofffenstern und Türen inklusive Verglasung für eine Wohnhausanlage. Die VOB/B wurde vereinbart. Die Beklagte rügte u. a. eine unzureichende Entwässerung in den Terrassentüren und forderte die Klägerin unter Androhung der Kündigung mit Frist bis zum 27.07.1996 zu Mängelbeseitigungsmaßnahmen auf.

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Wann ist ein Nachbesserungsverlangen unverhältnismäßig?

Ein Nachbesserungsverlangen ist auch bei erheblichem Aufwand für die Mängelbeseitigung nicht unverhältnismäßig, wenn ein objektiv berechtigtes Interesse des Auftraggebers an einer mangelfreien Vertragsleistung besteht. (BGH, Urteil vom 10.11.2005, Az.: VII ZR 64/04 Fundstelle: BauR 2006, 377)

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Wann ist eine Mangelbeseitigung bei Schimmelpilzbefall ordnungsgemäß?

Schimmelbefall im Dachstuhl
© G. Führer
Eine ordnungsgemäße Mangelbeseitigung eines mit Schimmelpilz befallenen Dachstuhls liegt nicht vor, wenn dessen Holzgebälk nach Vornahme der Arbeiten weiterhin mit Schimmelpilzsporen behaftet ist. Dies gilt auch dann, wenn von diesen keine Gesundheitsgefahren für die Bewohner des Gebäudes ausgehen (BGH, Urteil vom 29.06.2006, Az.: VII ZR 274/04 Fundstelle: IBR 2006, 487).

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Mängelvermeidung durch Abstimmung der Einzelgewerke

Viele Mängel bei der Ausführung liegen nicht nur darin begründet, dass nur der mit der Ausführung befasste Auftragnehmer Fehler gemacht hat. Mängel können auch dadurch entstanden sein, dass die vorher oder nachher mit der Ausführung befassten Auftragnehmer durch nicht erfolgende Aufklärung bzw. Nachprüfung den Fehler zumindest mitverursacht haben.

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