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"der bauschaden"

Schadensursachen erkennen

Bauschäden fachgerecht sanieren

Haftungsfälle vermeiden

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Ausnahmsweiser Haftungsausschluss

BGH-Urteil Insbesondere bei größeren Bauprojekten tritt eine Vielzahl von Baubeteiligten auf. Häufig werden einzelne Gewerke ganz oder teilweise nicht durch den Vertragspartner, sondern durch Nachunternehmer (auch Subunternehmer genannt) erstellt. Auch der Nachunternehmer schaltet häufig seinerseits dritte Unternehmen ein. Man spricht in diesen Verhältnissen von einer Leistungskette. Kommt es zu werkvertraglichen Störungen und Fehlleistungen, wie insbesondere zu Gewährleistungsansprüchen, stellt sich die Frage des Haftungsdurchgriffs. Dieser kann scheitern, wenn eines der beteiligten Unternehmen nicht mehr existiert oder nicht mehr leistungsfähig ist (z. B. Insolvenz). Die Haftung kann aber auch aus anderen Gründen ausgeschlossen sein.

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Schadensersatzansprüche von Mietern bei Schäden durch Tiefbauarbeiten

Der Inhaber eines Bekleidungsgeschäftes, das in gemieteten Ladenräumen betrieben wird, verlangt von dem unmittelbar an die Giebelwand des Geschäfts anbauenden Eigentümer Schadensersatz. Durch die Unterfangung seien Risse (auch) im Verkaufsbereich entstanden, deren Sanierung nicht nur Kosten, sondern zudem Umsatzeinbußen zur Folge hatten. Der in Anspruch genommene Bauherr verweigert – nach Ansicht des Erstgerichts rechtens – jede Ersatzleistung.

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Nachbarrechtlicher Entschädigungsanspruch durch Tiefbauarbeiten

Der Grundstückseigentümer E begehrt von der Gemeinde G Schadensersatz wegen Schäden, die infolge von Tiefbauarbeiten an seinem Hausgrundstück entstanden sind. Das Haus des E ist aus unvermörteltem Bruchstein hergestellt worden. Über Ringanker verfügt das Gebäude nicht, es ist hierdurch extrem setzungsempfindlich. G ist Eigentümerin des an das Haus des E angrenzenden Straßengrundstücks. Sie beauftragt Bauunternehmen und Tiefbauingenieure mit Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Kanalisation. Durch diese Bauarbeiten entstehen Verschiebungen des Erdreiches, die massive Risse im Wohnhaus des E verursachen.

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Risse im Nachbargebäude nach Tiefbauarbeiten

Nach Aufnahme von Rohrvortriebsarbeiten kommt es am 04.11.1998 zu Sackungen von 0,5 m an der ostseitigen Giebelwand eines auf dem benachbarten Grundstück gelegenen Mehrfamilienhauses. Die Arbeiten werden unterbrochen und im Dezember wieder aufgenommen. Im Februar 1999 sackt das Gelände auf dem Nachbargrundstück um weitere 0,5 m ab. Es werden Risse im Fundamentbereich und an den Außenwänden festgestellt. Verantwortlich für die Sackungen ist der ausführende Tiefbauer. Nach Behebung der baulichen Schäden streiten die Eigentümer mit dem Tiefbauunternehmer um den Ersatz eines verbleibenden merkantilen Minderwerts.

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Rissbildung im Alt- und Neubau

Ein Autohaus lässt seine Ausstellungshalle umbauen und erweitern. Nach Fertigstellung stellt der Bauherr Risse im Fußbodenbelag am Übergang vom Alt- zum Neubau fest sowie in der sonstigen Fläche des neuen Ausstellungsbodens. Er nimmt den Architekten auf Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 60.000 DM in Anspruch. Der Haftpflichtversicherer des Architekten reguliert den Schaden und verlangt nunmehr Regress von dem Fußbodenleger, weil dieser nicht für die Fugenausbildung im Fußbodenoberbelag gesorgt habe.

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Schäden durch wilden Wein

Ein Eigentümer verlangt von seinem Nachbarn Schadensersatz wegen Putzschäden an seiner Grenzwand. Er ist der Meinung, dass diese Putzschäden durch den wilden Wein, der an der Grenzwand des Nachbarn angepflanzt wurde und daran hochrankt, herbeigeführt worden sind.

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Produkthaftung bei mangelhafter Auffüllung

Eine Stadt besaß in einem Gewerbegebiet ein größeres Grundstück, das sie an einen anzusiedelnden Gewerbebetrieb verkaufen wollte. Sie ließ es von einem Unternehmen mit Hochofenschlacke ca. 1,2 m auf Höhe des umgebenden Geländes auffüllen. Ein Gewerbebetrieb kaufte das Gelände und bebaute es. Einige Zeit später zeigten sich am Gebäude und der asphaltierten Hoffläche Schäden. Im Haus traten an Böden, Decken und Wänden Risse auf, der Boden des Erdgeschosses geriet in Schieflage. Ursache der Schäden war ein Quellen der Schlacke aufgrund seiner Calcium- und Magnesiumoxyd-Anteile, die bei Hinzutreten von Wasser quellen. Die Sanierungskosten betrugen ca. 1.200.000 DM. Der Gewerbebetrieb begehrte vom Unternehmer, der die Auffüllung durchgeführt hatte, Ersatz dieser Kosten.

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Risse im Gussasphaltboden einer Lagerhalle

Der Bauherr B beauftragt den Unternehmer U in einer Lagerhalle 30 mm starken Hartgussasphalt für Gabelstaplerverkehr zu verlegen. U führt die Arbeiten aus. Nach kurzer Nutzung der Halle rügt B Risse im Hallenboden. U besichtigt mit B die Risse, beseitigt diese aber trotz Mahnung und Fristsetzung nicht. B verklagt U nach Durchführung eines selbstständigen Beweisverfahrens auf Zahlung von 236.215 DM. Er rügt außer den Rissen, dass die vereinbarte Schichtstärke des Asphalts nicht eingehalten sei. B meint, zur Mängelbeseitigung müsse der Boden vollständig erneuert werden. Das OLG hält die Klage für unbegründet, weil es ausreiche, die Risse zu verpressen. Die dafür anfallenden Kosten mache B jedoch nicht geltend. Infolge der zu geringen Schichtstärke reiße der Boden zwar schneller. Auch insoweit sei aber ein Verpressen der Risse ausreichend.

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Risse im Nachbargebäude nach Abbrucharbeiten

Schadensursache bei Wahrscheinlichkeit von nur 50 % nicht bewiesen!
Der Eigentümer bebaut im Jahr 2000 sein Grundstück mit einem Einfamilienhaus. Während der Abbrucharbeiten im Frühjahr 2000 entstehen für eine Stunde heftiger Baulärm und heftige Vibrationen. Das 70 m von dem Baugrundstück entfernte Nachbargebäude weist Risse auf, die im Jahr 2002 erstmals begutachtet werden. Der Nachbar verlangt vom Eigentümer des Baugrundstücks 13.500 Euro zur Beseitigung der Risse. Ein näher am Baugrundstück liegender Nachbar wurde bereits entschädigt. Der vom Gericht beauftragte Sachverständige sieht als Ursache für die Rissbildung folgende Bauausführungsarbeiten an: Einschlagen einer Spundwand, Einschlagen von Metallträgern, Abschlagen von im Erdreich vorhandenen Bauwerksresten und intensives Verdichten der Bauwerkssohle.

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Verantwortlichkeit bei Mängelrüge

Mangeluntersuchung darf nicht von der Kostenübernahme durch den Auftraggeber abhängig gemacht werden!
Zeigt sich bei einem Bauvorhaben – vor oder nach der Abnahme – ein Mangel, so ist häufig aufgrund des Mangelbilds nicht eindeutig bestimmbar, welches von mehreren Unternehmen diesen Mangel verursacht haben kann. Sind zur Klärung der Mangelursache jedoch umfangreiche Untersuchungen erforderlich – was beispielsweise bei sichtbaren Feuchtschäden häufig der Fall ist –, so wird häufig seitens des in Anspruch genommenen Auftragnehmers versucht, die Kosten der Erforschung der Mangelursache auf den Auftraggeber abzuwälzen.

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