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Holzfaserdämmstoffe für Neu- und Altbau gleichermaßen ausgezeichnet

Dokumententyp: News

Bauschadensportal.de Über das Dämmen von Gebäuden kursieren viele Halbwahrheiten: Dass Wärmedämmverbundsysteme unweigerlich zu uniformen Fassaden führen würden und mit unserer Baukultur deshalb unvereinbar seien oder dass der Denkmalschutz energetische Sanierungen sogar verbiete, sind ebenso substanzlose Behauptungen wie die Annahme, dass Holzprodukte schon beim kleinsten Funken Feuer fangen würden und man Bäume gar nicht erst fällen sollte, um die Natur zu schützen. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Wer sein Haus zeitgemäß ausstatten will, sollte sich daher auf nachprüfbare Tatsachen wie zum Beispiel die bauphysikalischen Eigenschaften der gewünschten Materialien konzentrieren, empfiehlt der Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) und erklärt, worauf es beim Dämmen von Gebäuden ankommt.

  "Dämmprodukte aus Holzfasern bringen von Natur aus viele gute Eigenschaften mit, die sie von vielen anderen Dämmstoffen unterscheiden. Zu den besonderen Vorzügen sind die nachhaltige Verfügbarkeit des Rohmaterials Holz, dessen gute Verarbeitbarkeit, die zu erwartende sehr lange Funktions- bzw. Lebensdauer von Holzfaserplatten in Wärmedämmverbundsystemen sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Neubauten und bei energetischen Sanierungen zu zählen", hebt VHD-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tobias Wiegand (VHD) in Wuppertal hervor.

 Vielseitige Holzfaserdämmung

Ob es sich um gemauerte Umfassungswände, eine Holzrahmenkonstruktion, vorgefertigte Bauteile aus Beton oder um Massivholzwände handelt, mit einer Holzfaserdämmung sind Architekten, Bauherren und Sanierer bei den allermeisten Bauprojekten gut beraten. Dafür sprechen aus Sicht des Branchenverbandes VHD, der dieses Jahr im Herbst sein zehnjähriges Bestehen feiert, mindestens ein Dutzend vorbildliche Eigenschaften. Bauinteressenten ebenso wie Baufachleute sollten sie kennen, bevor sie sich für oder gegen das Dämmen an sich bzw. das eine oder andere Dämmprodukt entscheiden.

 Hohe Sicherheitsstandards...

 Dass Holz wie Zunder brennt, ist eine Binsenweisheit, die man immer wieder hört. Zu jedem Feuer gehört aber immer eine Zündquelle! Von selbst entzündet sich kein Holzbau, gehen weder Dämmplatten noch Gefachdämmstoffe in Flammen auf. Einem per se erhöhten Brandrisiko setzt sich also niemand aus, der auf und mit Naturprodukte(n) baut.

 ...durch Brandschutznorm

 Für angemessene Sicherheitsstandards sorgt schon der Gesetzgeber, der vorbeugende Brandschutzmaßnahmen vorschreibt: Danach gilt, dass bauliche Anlagen so beschaffen sein müssen, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird. Ziel ist, im Brandfall die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten zu ermöglichen. Das steht so in der Musterbauordnung (MBO), die die Grundzüge des baulichen Brandschutzes in ganz Deutschland regelt. Wie diese allgemeinen Schutzziele konkret umzusetzen sind, ist den Landesbauordnungen (LBO) zu entnehmen. Bei den darin festgeschriebenen Anforderungen handelt es sich um bauliche Mindeststandards, die in der Praxis zu erfüllen sind und in der Regel übertroffen werden. Dazu sind auf alle Fälle Bauprodukte erforderlich, die die Anforderungen nach DIN 4102 erfüllen. Holzfaserdämmstoffe werden diesen Vorgaben vollauf gerecht. Gute Fassadendämmsysteme, die auf Holzfaserplatten basieren, erzielen in amtlich überwachten Brandschutztests an unabhängigen Materialprüfanstalten Feuerwiderstandsdauern von 60 oder sogar 90 Minuten. Das bedeutet, dass eine Außenwandkonstruktion, die mit einem F-60B- bzw. F-90B-getesteten Holzfaser-Wärmedämmverbundsystem ausgestattet ist, den Flammen mindestens eine bzw. anderthalb Stunde(n) standhalten muss, bevor die Statik nachgibt. Zum Retten von Personen ist das normalerweise lang genug, wie erfahrene Brandschützer und Feuerwehrleute bestätigen. Bei korrekter Bauausführung lässt das Brandverhalten holzfasergedämmter Konstruktionen also nichts zu wünschen übrig.

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