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Dokumententyp: News

Modernisierungsprojekt HypoVereinsbank (UniCredit AG)
© UniCredit Bank AG
Zum zweiten Mal veranstaltet das ift Rosenheim am 14. und 15. Mai die Fachtagung „Transparente Gebäudehülle“. Die Nachfolgeveranstaltung der ift-Fassadenberater- und Glasfachtagung findet in diesem Jahr in München statt und steht unter dem Motto „Bauen im Bestand“.
Viele Bürogebäude aus dem Bauboom der 50er bis 70er Jahre haben heute einen wachsenden Sanierungsbedarf. Sie sollen angesichts steigender Energiekosten auch den neuesten energetischen Anforderungen genügen. Wirtschaftliche Lösungen, die die Wünsche von Bauherren, Planern und Architekten und die gesetzlichen Vorgaben gleichermaßen unter einen Hut bringen, sind gefragt. Die Veranstaltung greift daher die dafür zentralen Themen wie Sonnenschutzsysteme, Wärmeschutz, Glasauswahl, Logistik und Rechtliches auf.

 

Der Sanierungsbedarf von Bürogebäuden mit Vorhangfassaden aus den 50er bis 70er Jahren wächst stetig. Häufig verfügen sie noch über Verglasungen mit schlechten Wärmeschutzeigenschaften, oder der Sonnenschutz ist über die lange Nutzungsdauer hin defekt, was zu eingeschränktem Komfort und hohen Energie- und Betriebskosten führt. Zudem steigen – neben den anderen notwendigen Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten – die Komfortansprüche der Nutzer, was z. B. Tageslichtnutzung oder Lüftung anbelangt. Hieraus ergeben sich die verschiedensten Interessen und Vorgaben, die an der Veranstaltung vorgestellt und mit den Experten erörtert werden:

  • Welche Anforderungen stellt der sommerliche Wärmeschutz?
  • Welche Sonnenschutzsysteme sind geeignet?
  • Gibt es Möglichkeiten zur Reduzierung des Flächengewichtes beim Mehrscheiben-Isolierglas?
  • Welche Faktoren sind bei der Glasauswahl zu beachten?


Auch rechtliche Differenzen ergeben sich oftmals zwischen dem ursprünglichen Entwurfsverfasser eines Gebäudes, meistens der Architekt, und dem Bauherren. Auf der Fachtagung wird u. a. darauf eingegangen, welche Änderungen am Entwurf auch bei der Modernisierung der Zustimmung des Architekten bedürfen. Die Teilnehmer erhalten wertvolle Tipps für die vertraglichen Regelungen zwischen beiden Parteien, um unliebsame Überraschungen bei der Projektdurchführung zu vermeiden.

 

Genauso sind logistische Probleme während der Baumaßnahmen zu lösen, wenn sich das Gebäude entweder im laufenden Betrieb befindet bzw. teilweise oder komplett geräumt werden muss. Anhand des Modernisierungsprojektes der HypoVereinsbank in München erhalten die Teilnehmer einen praktischen Einblick in die Motivation des Bauherren durch den Architekten und in Details der Projektabwicklung und Umsetzung durch den ausführenden Metallbauer. Einen informativen Blick hinter die Kulissen ermöglicht die anschließende Objektbesichtigung.

In einem weiteren Beitrag aus der Modernisierungspraxis wird die Metamorphose des EMPORIO-Hochhauses (ehemals „Unileverhaus“) in Hamburg zum „Green Building“ vorgestellt, das unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes nachhaltig modernisiert wurde.

Die Vorstellung einer Marktanalyse von BF/VFF zum Renovierungsbedarf komplettiert das Themenspektrum.