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Dokumententyp: News

Fachtagung Holzfenster
© ift Rosenheim
Unter dem Motto „DIN 68800 und ihre praktische Umsetzung im Holzfensterbau“ startet das ift Rosenheim gemeinsam mit dem VFF und der RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. bereits die 7. Runde der ift-Fachtagung Holzfenster. Am 24. und 25. April trifft sich die Branche in Mülheim an der Ruhr, um zu erfahren, wie die Empfehlungen der Norm in der Produktion umgesetzt werden können, wie dies in Ausschreibungen zu berücksichtigen ist und wie gegenüber Architekten und Bauherren technisch und juristisch sicher argumentiert werden kann. Gastgeber der Veranstaltung ist die Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas.

 

Wesentliche Bestimmungen für den Holzschutz werden in der Normenreihe DIN 68800 „Holzschutz“ festgelegt. Im Jahr 2012 wurde die umfassende Überarbeitung der vier Teile abgeschlossen. Ein Ziel ist, die Anwendung von Holzschutzmitteln auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.

 

Das in der ift-Fachtagung Holzfenster vermittelte Wissen bringt Klarheit bei der technischen und juristischen Auslegung der Norm.

Besondere Bedeutung hat für die Holzfensterhersteller der informative Anhang C des Teils 3 „Vorbeugender Schutz von Holz mit Holzschutzmitteln“. Grund dafür ist die in Abschnitt C.5.1 ausgesprochene Empfehlung: „Um bei der Anwendung vorbeugend wirksamer Holzschutzmittel im Nichtdruckverfahren (z. B. Streichen, kurzzeitiges Tauchverfahren) einen wirksamen Schutz gegen Holz zerstörende Pilze im Bereich von Eckverbindungen zu erreichen, sollten die Bauteile vor dem Zusammenfügen einzeln imprägniert werden, ohne dass dadurch die geforderte Qualität der Verklebung (…) beeinträchtigt wird.“ Daraus kann jedoch keine Verpflichtung für eine generelle Einzelteilbeschichtung abgeleitet werden.

Neben der allgemeinen Vorstellung der DIN 68800 und deren Auswirkung für Holzfenster- und -türen, -fassaden und Wintergärten (Holzqualität und Holzsortierung, Einzelteil- oder Rahmenfertigung, Beschichtung, konstruktiver Holzschutz, Beschlagmontage) geht es auch um Hinweise für die Ausschreibung sowie um Wartungsverträge und andere juristische Aspekte bei der Umsetzung der Norm.

Angesprochen werden neben qualitätsbewussten Herstellern von Holz- und Holz-Alufenstern und -türen, Wintergärten und Fassaden auch Holzbauer, Sanierer von betroffenen Holzbauten, Hersteller und Anwender von Holzschutzmitteln, Lacken, Klebstoffen und Beschlägen sowie ausschreibende Institutionen, Sachverständige und Architekten.