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"der bauschaden"

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Dokumententyp: News

Die Wärmedämmung von Rollladenkästen stammt häufig noch aus der Zeit des Einbaus und ist bei vielen älteren Häusern nicht mehr zeitgemäß. Bereits einfache Maßnahmen im Rahmen geplanter Sanierungsarbeiten bringen hier eine deutliche energetische Verbesserung. Muss der Rollladenkasten ohnehin geöffnet werden, beispielsweise für den Austausch eines verschlissenen Rollladengurts oder eine Komplettsanierung, lässt sich die Wärmedämmung nachrüsten.

Am einfachsten ist es, zusätzliche Dämmschichten einzubringen, sofern der Platz dafür ausreicht. Beim Fensteraustausch werden meist auch die Rollläden erneuert. Platzsparende Rollladenprofile und eine veränderte Lagerung der Wickelwellen schaffen im vorhandenen Kasten den nötigen Raum für eine zeitgemäße Dämmung.

 

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt bei Renovierungen einen Wärmedurchgangskoeffizienten (der sogenannte U-Wert, früher k-Wert) für Fenster von mindestens 1,3 W/m² K vor, wie ihn Zweischeiben-Wärmeschutzverglasungen (bis herunter zu etwa 1,1 W/m² K) erreichen. Bei hochwärmedämmenden Fenstern, auch in Verbindung mit Dreifachverglasungen, muss berücksichtig werden, dass der Rollladenkasten durch die größere Rahmendicke schlechter zugänglich wird. Bei der Variante mit vorgesetzten Rollladenelementen - vorhandene Rollladenkästen werden dabei vollständig mit Dämmstoff gefüllt - ist zu beachten, dass sich die Tageslichtversorgung insbesondere bei der Montage in die Fensteröffnung verschlechtern kann.

 

Elektroantriebe optimieren den Wärmeschutz von Rollläden zusätzlich. Die durch den Rollladengurt verursachte Undichtheit wird behoben. Gleichzeitig erreichen die Produkte mit Motor und Steuerung ausgestattet ideale Wirkungsgrade und steigern den Wohnkomfort.

 

Quelle: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V.