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"der bauschaden"

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Dokumententyp: News

Nach der internen Statistik des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) befindet sich der Baustellenestrich weiter auf dem Rückzug und wird zunehmend durch moderne Fließestriche ersetzt. "Im Jahr 2009 sank der Anteil von Baustellenestrich am Gesamtmarkt erstmals auf unter 50%. Im Jahr 2010 hat sich dieser Trend fortgesetzt", so Dr. Hans-Joachim Riechers, Geschäftsführer des IWM.

Für Markus Schumacher, im IWM verantwortlich für die Estrich-Technik, liegen die Gründe dafür auf der Hand: "Die Berufsgenossenschaften haben in einer unabhängigen Studie festgestellt, dass Estrichleger, die nach traditioneller Art ihre Estriche auf der Baustelle als erdfeuchte Gemische herstellen, einer erheblichen körperlichen Belastung ausgesetzt sind. Fließestriche sind dieser Technik deshalb aus arbeitsmedizinischer Sicht unbedingt vorzuziehen." In den Niederlanden, so Schumacher weiter, haben die Arbeitsschutzbehörden bereits reagiert. Dort gibt es eine fünfjährige Übergangsfrist, in der die Estrichleger ihre Verfahren umstellen müssen.

Aber auch die technischen Argumente sprechen für Fließestrich. "Bei Fußbodenheizungen im heute üblichen Niedertemperaturbereich sind Fließestriche eigentlich Pflicht, denn sie umschließen die Heizrohre hohlraumfrei und sorgen so für einen verzögerungsfreien Wärmeübergang. Unnötige Energieverluste werden vermieden", erläutert Markus Schumacher und weist auf entsprechende Untersuchungsergebnisse des Industrieverbandes WerkMörtel hin. Diese Vorteile werden zunehmend von Bauherren und Architekten erkannt. "Baustellenestriche werden heute nur noch bei Bauvorhaben von untergeordneter Bedeutung einge­setzt, z.B. wenn keine Fußbodenheizung vorhanden ist oder der Estrich ein großes Gefälle bekommen soll", so die Einschätzung der Estrichexperten im IWM.

 

Quelle: Industrieverband WerkMörtel e.V.