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"der bauschaden"

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Dokumententyp: News

Die neue Richtlinie VDI 2095 Blatt 1 gibt Handlungsanweisungen zur Emissionsminderung beim Recycling von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen. Solche entstehen in erster Linie beim Rückbau oder Abbruch von Bauwerken. Sie können als sortenreine Recyclingbaustoffe im Straßen-, Erd- und Deponiebau, im Garten- und Landschaftsbau oder als Zuschlagsstoff im Hochbau verwendet werden.

Die Aufbereitung von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen erfolgt in mobilen oder stationären Anlagen. Der Gesamtprozess umfasst die Anlieferung und Lagerung des Ausgangsmaterials, die eigentliche Aufbereitung einschließlich Zerkleinerung und Sortierung, Förderung und Lagerung der Recyclingkörnungen sowie Transporte. Die Anforderungen zur Minderung von Emissionen sind für mobile und stationäre Recyclinganlagen prinzipiell gleich.

VDI 2095 Blatt 1 zeigt auf, wie der Ausstoß von Feinstäuben und anderen Stoffen deutlich verringert werden kann. Fachleute in den Bereichen Bauschuttrecyclinganlagen, Zementanlagen, Baufirmen, Messinstitute, Behörden, Gutachterbüros und Architektenbüros erhalten Vorgaben unter anderem über den Einsatz von emissionsarmen Brechern und effektiver Wasserbedüsung.

„Die Richtlinie 2095 Blatt 1 gibt Planern, Betreibern von Aufbereitungsanlagen und Überwachungsbehörden einfache aber äußerst effektive Handlungsanweisungen für die Umsetzung von Emissionsminderungsmaßnahmen“, fasst Georg Störing, Sachverständiger gem. EfbV und Obmann des Bundesfachausschusses Recyclingbaustoffe beim Bau-Überwachungsverein e.V. zusammen. Herausgeber der Richtlinie ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN (KRdL).

 

Quelle: VDI