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Dokumententyp: News

DBV Merkblattsammlung Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E.V. (DBV) hat seine Merkblattsammlung aktualisiert und erweitert und die Merkblätter „WU-Dächer“, „Industrieböden aus Stahlfaserbeton“ und „Betonschalungen und Ausschalfristen“ veröffentlicht.
© DBV  

DBV-Merkblatt „WU-Dächer“ neu erschienen

Mit der Ausführung von Dächern und Decken als wasserundurchlässige Betonkonstruktionen liegen in Deutschland seit mehr als 50 Jahren Erfahrungen vor. Diese Bauart gilt inzwischen als bewährt. Ihre Vorteile liegen in der verhältnismäßig einfachen Konstruktion, einem schnellen Baufortschritt sowie in einer geringeren Witterungsabhängigkeit während der Bauausführung, was in der Regel auch zu einer höheren Wirtschaftlichkeit führt. Wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Anwendung dieser Bauart liegen in einer geeigneten Bauteilgeometrie sowie in bestimmten konstruktiven, betontechnologischen und ausführungstechnischen Maßnahmen bei der Planung und Ausführung.

Das neue DBV-Merkblatt „WU-Dächer“ gibt Hinweise zur Anwendung der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“ (WU-Richtlinie von 2003) für WU-Dächer und befasst sich mit den planerischen und konstruktiven Besonderheiten dieser Bauweise, die sich ergänzend zu den Regelungen der WU-Richtlinie bewährt haben und daher bei Planung und Bauausführung Beachtung finden sollten.

Der Anwendungsbereich des neuen DBV-Merkblatts umfasst ausschließlich WU-Dächer und -Decken als Bestandteil der Außenhülle von Hochbauten, Behältern, Tiefgaragen etc., nicht jedoch Zwischendecken aus WU-Beton, z. B. in Parkhäusern und Tiefgaragen sowie direkt befahrene Parkdächer, für die besondere Anforderungen gelten.

DBV-Merkblatt „WU-Dächer“, Fassung Juli 2013, 18 Seiten, 2 Abbildungen, 1 Tabelle, Preis: 32,10 € für DBV-Mitglieder, 64,20 € für Nichtmitglieder, jeweils zzgl. Versandkosten

Neues DBV-Merkblatt „Industrieböden aus Stahlfaserbeton“

Das neue DBV-Merkblatt „Industrieböden aus Stahlfaserbeton – Besonderheiten bei Bemessung und Konstruktion, Herstellung und Ausführung“ stellt thematisch eine Ergänzung des Merkblattes „Industrieböden aus Beton für Frei- und Hallenflächen“ dar, welches Hinweise zur Planung, Konstruktion und Ausführung von Betonflächen gibt, die als monolithische oder mehrschichtige lastverteilende Platten für Industrieböden vorgesehen sind. Es nimmt Bezug auf die Richtlinie „Stahlfaserbeton“ des DAfStb in Verbindung mit DIN EN 1992-1-1 (EC2), DIN EN 206-1/DIN 1045-2 und DIN EN 13670/DIN 1045-3. Das Merkblatt ändert bzw. ergänzt die Angaben in den aufgeführten Kapiteln der genannten Regelwerke. Und es behandelt die Besonderheiten bei Bemessung und Konstruktion, Herstellung und Ausführung von Industrieböden aus Stahlfaserbeton für Frei- und Hallenflächen, sofern an diese keine bauordnungsrechtlichen Anforderungen an die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit und keine besonderen Anforderungen hinsichtlich der Dichtheit gestellt werden.

Die Autoren verfolgen das Ziel einer wirtschaftlichen Planung und Ausführung, auf Basis eines angemessenen Sicherheitsniveaus, und geben spezifische Regelungen an, welche die jahrzehntelangen Erfahrungen und den Stand der Technik bei Industrieböden aus Stahlfaserbeton berücksichtigen.

Die vorliegende Merkblattfassung wurde in den Jahren 2011 bis 2013 vom DBV-Arbeitskreis „Stahlfaserbeton“ erarbeitet und in den DBV-Hauptausschüssen unter Beteiligung von Fachleuten aus ausführenden Unternehmen, aus der Baustoffindustrie, aus der Wissenschaft und aus Ingenieurbüros beraten und verabschiedet.

DBV-Merkblatt „Industrieböden aus Stahlfaserbeton – Besonderheiten bei Bemessung und Konstruktion, Herstellung und Ausführung“, Fassung Juli 2013, 31 Seiten, 2 Abbildungen, 3 Tabellen, Preis: 32,10 € für DBV-Mitglieder, 64,20 € für Nichtmitglieder, jeweils zzgl. Versandkosten

DBV-Merkblatt „Betonschalungen und Ausschalfristen“ redaktionell überarbeitet

Der Einsatz von Schalungen stellt für die Baustelle einen erheblichen Kostenfaktor dar. Dabei sind die zum Teil unterschiedlichen Sichtweisen bei Planung, Baubetrieb und Betontechnologie zu berücksichtigen, deren Abstimmung aufeinander eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt.

Die Festigkeitsentwicklung eines Betonbauteils, welche der Ausschalfrist als maßgebendes Kriterium zugrunde liegt, hängt nicht nur von betontechnologischen Einflussgrößen (z. B. Zementart und Wasserzementwert) ab, sondern auch von bauteilspezifischen Faktoren (z. B. der Bauteildicke und der Wärmedämmung) und den Witterungseinflüssen. Die tatsächliche Festigkeitsentwicklung im Bauteil wird regelmäßig, z. B. aufgrund abweichender Temperatur- und Feuchtebedingungen, von dem im Betonwerk nachgewiesenen Erhärtungsverlauf unter den Bedingungen bei Normlagerung mehr oder weniger abweichen.

Daneben gibt es eine Reihe von Standardfällen, bei denen vereinfachte Methoden für die Festlegung von Ausschalfristen ausreichen. Für diese Fälle sind die Empfehlungen im vorliegenden Merkblatt gedacht. Darüber hinaus sind die Lasten während der Bauzeit in Bezug auf ihre Größe, ihre Verteilung und den Zeitpunkt ihres Aufbringens für die Ausschalfristen und für die Bemessung der Schalungen und der Hilfsunterstützungen von Bedeutung. Auch hierauf geht das vorliegende Merkblatt ein.

Das DBV-Merkblatt wurde im Jahr 2013 bezüglich der Neueinführung der Eurocodes und DIN EN 13670/DIN 1045-3 redaktionell überarbeitet. Darüber hinaus wurden Empfehlungen zu Baustützen aus Aluminium aufgenommen.

DBV-Merkblatt „Betonschalungen und Ausschalfristen“, Fassung Juni 2013, 38 Seiten, 7 Abbildungen, 4 Tabellen, Preis: 32,10 € für DBV-Mitglieder, 64,20 € für Nichtmitglieder, jeweils zzgl. Versandkosten

Weitere Informationen und Bestellungen unter www.betonverein.de