Starten Sie hier Ihre Digitalausgabe

Hier finden Sie die Formulare für Bauleiter

Hier finden Sie das
Archiv der Zeitschrift
"der bauschaden"

Schadensursachen erkennen

Bauschäden fachgerecht sanieren

Haftungsfälle vermeiden

TPL_ONLINTECH_ADDITIONAL_INFORMATION

= Inhalte verfügbar für Premiummitglieder   = Inhalte verfügbar für alle

Dokumententyp: News

Montage des Rohrpflasters
© Funke Kunststoffe GmbH
Verstopfte Leitungen, eine Kamerabefahrung, das Reinigen mit einer Hochdruckdüse oder das unbeabsichtigte Anbohren: Es gibt viele Gründe, warum Abwasserleitungen im Haus, außen liegende Abwasser- und Regenwasserrohre oder die Standleitung des Dachrinnenablaufs nachträglich geöffnet werden müssen.

Bisher wurden die jeweiligen Rohrstränge in solchen Fällen aufwändig freigelegt und durchtrennt. Nach Abschluss der notwendigen Arbeiten wurde die Leitung dann mit Überschiebmuffen wieder verschlossen. Eine Vorgehensweise, die nicht nur viel Zeit kostet, sondern auch einen Haufen Dreck beschert. Das gehört beim Einsatz eines Funke Rohrpflasters der Vergangenheit an. Mit dem Funke Rohrpflaster können Öffnungen mit einem Durchmesser von 54 mm in Kunststoffrohren und Graugussrohren (SML) nachträglich sicher und dicht verschlossen werden. Das Produkt eignet sich universell für glattwandige Rohrmaterialien im Nennweitenbereich von DN 75 bis DN 200 mit einer Wanddicke ≤ 7 mm. Es besteht aus schlagfestem Kunststoff und ist mittig mit einer 6 mm Inbusschraube ausgestattet. Die Dichtfläche ist aus einem Elastomer gefertigt. Das Rohrpflaster ist wasserdicht, abwasserresistent und temperaturbeständig bis 80°C. Es hält einen Druck von bis zu 1,0 bar aus.

 

Einfache und schnelle Montage

Das Rohrpflaster kann mehrmals ein- und ausgebaut werden, wobei die Hinweise aus der Verlegeanleitung zu beachten sind. Die Handhabung ist denkbar einfach und schnell: Mit einer Bohrmaschine (13 mm Bohrfutter), die mit einer speziellen Bohrkrone ausgestattet ist, kann an jeder beliebigen glatten Rohroberfläche eine Bohrung mit einem Durchmesser von 54 mm erstellt werden. Durch diese Bohrung können dann Geräte wie eine Schiebekamera, eine Rohrspirale oder eine Spüldüse ohne großen Aufwand zielgenau eingebracht werden, um eine Inspektion oder Reinigung durchzuführen. Nach Beendigung der Arbeiten wird das Rohrpflaster in die Öffnung gedrückt und mit einem Inbusschlüssel fest verschraubt.

Das Rohrpflaster – es ist für drucklos betriebene Abwasser- und Regenwasserleitungen mit einer Wanddicke bis 7 mm geeignet – wird im Set geliefert. Es enthält 10 Funke Rohrpflaster, einen Entgrater für Kunststoffrohre, einen Inbusschlüssel (6 mm), eine Diamantbohrkrone (54 mm) für 13 mm Bohrfutter sowie eine Verlegeanleitung.

 

Quelle: Thomas Martin Kommunikation / Funke Kunststoffe GmbH